Gedanken
Bestatter sind Menschen aus Fleisch und Blut. Und auch wenn
der Tod unseren beruflichen Alltag bestimmt, verschließen wir
uns nicht der Freude am Leben und lassen Gefühle zu.
Zumindest gilt dies für mich und mein Unternehmen.
Auch wenn der Tod stets sich selbst treu bleibt, so unterschied-
lich sind dann doch die Schicksale, mit denen er sich verknüpft.
Und so gibt es auch keine Routine, wenn es um das ehrliche
Mitgefühl und die individuelle Ausformung der Bestattung geht.
Rücksichtnahme, Diskretion und menschliche Wärme sind
Charakterzüge meiner Arbeit und Motivation. Aspekte, die ich
mir auch für unsere Gesellschaft wünsche.
Denn gerade der gegenwärtige Rückgang von Eigenverantwort-
ung und Familie und den damit verbundenen Werten, sorgt nicht
zuletzt auch für Umstände, die einen vorzeitigen Tod in Ein-
samkeit begünstigen. Ich finde, der Tod läßt sich nicht ändern,
wohl aber schlechte Gewohnheiten in der Zeit unseres Lebens.
Darum sollten wir handeln, solange das Licht noch brennt. ”
Christoph Onneken
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